MRCAT Pelvis Klinische MR-RT-Anwendung

MRCAT Pelvis

Klinische MR-RT-Anwendung

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Mit MRCAT Pelvis können Sie eine Strahlentherapie mit MRT als einziger Modalität planen. In nur einer MR-Untersuchung bietet MRCAT Pelvis einen hervorragenden Weichteilkontrast zur Abgrenzung von Zielstrukturen und kritischen Bereichen sowie kontinuierliche Hounsfield-Einheiten zur Dosisberechnung.<br><br>MRCAT-Daten (MR for Calculating Attenuation, MR zur Schwächungsberechnung) können zur Berechnung CT-äquivalenter** Dosen in Behandlungsplanungssysteme exportiert werden. Außerdem ermöglicht die MR-basierte Bildverarbeitung eine CBCT-basierte Positionierung anhand des Weichteilkontrasts mit dem Aussehen und der Bedienbarkeit eines CTs.

Eigenschaften
Die volle Leistungsstärke der MR-Simulation
Die volle Leistungsstärke der MR-Simulation

Die volle Leistungsstärke der MR-Simulation

Mit MRCAT Pelvis können Sie die Strahlentherapie für Patienten und Patientinnen mit Weichteiltumoren im Beckenbereich mit MRT als einziger Modalität planen. Damit fließen nicht nur die Vorteile der MRT in Form eines hervorragenden Weichteilkontrasts in die Strahlentherapieplanung ein, sondern die aufwändige, fehleranfällige CT-MR-Registrierung wird überflüssig; Unsicherheiten und Komplexität werden verringert.
Robustes, einheitliches Bildverarbeitungsprotokoll
Robustes, einheitliches Bildverarbeitungsprotokoll

Robustes, einheitliches Bildverarbeitungsprotokoll

Das spezielle MRCAT Pelvis Bildverarbeitungsprotokoll enthält eine einzige hochauflösende Multikontrast mDIXON-Sequenz als Quelle für die MRCAT-Erstellung. Dieser Scan dauert nur wenige Minuten und ist standardisiert, sodass einheitliche Ergebnisse entstehen. Ein ergänzender 3D T2W Scan liefert eine hohe geometrische Genauigkeit und hochauflösende Bildqualität zur Unterstützung der genauen Abgrenzung von Zielstrukturen und kritischen Bereichen. Das gesamte Bildverarbeitungsprotokoll nimmt nicht einmal 15 Minuten in Anspruch.
Automatische Erstellung synthetischer CT-Bilder
Automatische Erstellung synthetischer CT-Bilder

Automatische Erstellung synthetischer CT-Bilder

MRCAT-Bilder werden automatisch mit dem mDIXON-Scan als Quelle erstellt. Die integrierte Bildnachverarbeitung läuft im Hintergrund parallel zur Bilderfassung ab und verlängert die Untersuchungsdauer nicht. Intelligente, validierte Algorithmen ermöglichen die automatische Gewebesegmentierung und die Zuweisung kontinuierlicher Hounsfield-Einheiten. Sie bekommen MRCAT-Bilder mit CT-ähnlichen Dichtedaten für die Dosisberechnung.
Genaue Dosisplanung
Genaue Dosisplanung

Genaue Dosisplanung

MRCAT-Bilder haben eine hohe geometrische Genauigkeit*; in Validierungsstudien wurde gezeigt, dass MRCAT-basierte Dosispläne robust und so genau** wie CT-basierte Pläne sind und somit für eine sichere Dosisplanung herangezogen werden können.
Patientenpositionierung anhand von MR-only-Bildverarbeitung
Patientenpositionierung anhand von MR-only-Bildverarbeitung

Patientenpositionierung anhand von MR-only-Bildverarbeitung

Die MR-basierten Bildersätze mit kontinuierlichen Hounsfield-Einheiten unterstützen eine CBCT-basierte Positionierung anhand des Weichteilkontrasts mit dem Aussehen und der Bedienbarkeit eines CTs. Sie können die MRCAT-Daten auch zur Erstellung MR-basierter digital rekonstruierter Röntgenbilder (DRRs) verwenden, um die Patientenpositionierung anhand von Knochenstrukturen vorzunehmen.
Schneller Einsatz der Philips MR-only-Strahlentherapie
Schneller Einsatz der Philips MR-only-Strahlentherapie

Schneller Einsatz der Philips MR-only-Strahlentherapie

Wir wissen, dass Sie zur erfolgreichen Aufnahme der MR-only-Strahlentherapie in Ihre klinische Routine nicht nur an die Bildverarbeitung selbst denken, sondern auch wichtige Schritte wie Patientenmarkierung, Positionsbestätigung und Qualitätssicherung berücksichtigen müssen. Wir unterstützen Sie gerne bei diesem Prozess und bieten Ihnen spezielle Arbeitsablaufbeschreibungen, Best Practices und eine individuelle Schulungsberatung für die Einarbeitung in diese neue Behandlungsperspektive.
  • *„Genau“ bedeutet: MRCAT-Bilderfassung liefert eine geometrische Genauigkeit der Bilddaten von <±1 mm in einem sphärischen Volumen mit <20 cm Durchmesser (DSV) und eine geometrische Genauigkeit der Bilddaten von <±2 mm in einem sphärischen Volumen mit <40 cm Durchmesser (DSV)*. *Bei über 95% der Punkte innerhalb des Volumens auf 32 cm in z-Richtung beschränkt.
  • **Die auf MRCAT-Bildern basierende Simulationsdosis unterscheidet sich bei 95% der Patienten mit Karzinomen im Beckenraum nicht von der eines CT-basierten Plans für eine externe Strahlentherapie (Gammaanalysekriterium 3%/3 mm bei 99% der Voxel innerhalb des geplanten Zielvolumens oder mehr als 75% der Höchstdosis erreicht).