Babyschlaf

Ihr Neugeborenes schläft nicht? Gründe und Tipps für besseren Schlaf

Von Philips

07/07/2026

4-6 Min. Lesezeit

Eine Frau betrachtet ihr Baby im Kinderbett, an dem ein Philips Avent Premium Connected Baby Monitor angebracht ist.

Nächtliches Aufwachen gehört zum Leben mit einem Baby dazu. Nach der Geburt eines Babys können sowohl die Schlafdauer als auch die Schlafqualität abnehmen, und Schlaflosigkeit und regelmäßiges Gähnen wird zum Alltag der neuen Eltern.1 Wenn Ihr Neugeborenes nachts nicht schläft, liegt es meistens daran, dass es sich erst noch an einen Schlafrhythmus gewöhnen muss. Denken Sie daran, dass es sich hierbei um eine temporäre Phase handelt, die schon bald vorbei sein wird.

Trotzdem kann ein Neugeborenes, das nicht schlafen will, die Eltern schnell beunruhigen – zu Recht. Sie wollen nur das Beste für Ihr Kleines und dazu gehört natürlich auch ein erholsamer Schlaf.

Benutzen Sie diesen Leitfaden, um zu verstehen, warum Ihr Neugeborenes unruhig schläft und was Sie tun können, um seinen Schlaf zu verbessern.

Auf einen Blick

  • Ihr Säugling schläft nicht? Das könnten die Gründe sein
  • Ihr Neugeborenes findet nicht in den Schlaf? Das können Sie tun
  • Häufig gestellte Fragen zum Thema „Neugeborenes will nachts nicht schlafen“

Ihr Säugling schläft nicht? Das könnten die Gründe sein

Wenn sich Ihr Neugeborenes schwer damit tut, einen Schlafrhythmus zu finden, machen Sie sich keine Sorgen. Bis zum sechsten Lebensmonat wachen die meisten Babys nachts mehrmals auf und es gibt viele normale Gründe dafür, warum das so ist.2

  • Hunger: Ihr Baby muss oft gefüttert werden und wird wach, sobald sein winziger Magen leer ist. Ihr Neugeborenes schläft nicht mehr als ein paar wenige Stunden am Stück, wird aber ruhig, sobald Sie es gefüttert haben? Dann war Hunger der Grund dafür.
  • Schlafrhythmus nach Alter: In den ersten drei Lebensmonaten wachen die meisten Babys alle 2-4 Stunden auf, weil sie Hunger haben. Mit 3-6 Monaten schlafen sie in der Regel nachts schon etwas länger und bis zu sechs Stunden am Stück. Im Alter von 12 Monaten klappt es mit dem Durchschlafen dann schon ganz gut; bei 80% der Babys beträgt die Schlafzeit jetzt 6–8 Stunden.2 Solange Ihr Baby circa 3-4 Stunden am Stück schläft und gut trinkt, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Hier erfahren Sie mehr zum Schlafrhythmus Ihres Babys.
  • Überreizung: Wenn Ihr Neugeborenes abends unruhig ist, ist es eventuell überreizt. Wenn es seinen Kopf wegdreht, hektische Bewegungen macht und weint, können dies Anzeichen für Reizüberflutung sein.3 Vielleicht bemerken Sie auch, dass Ihr Baby die Fäuste ballt und seine Arme hin- und herbewegt oder mit den Füßen tritt.
  • Trennungsangst: Ihr Neugeborenes schläft nicht allein? Oder Ihr Neugeborenes will nicht im eigenen Bett schlafen? Trennungsangst ist ein normaler Entwicklungsschritt; er beginnt typischerweise im Alter von acht Monaten und verschwindet wieder mit 24 Monaten.4 Ihr Baby sucht Ihre Nähe, damit es sich sicher und geborgen fühlen kann.

Ihr Neugeborenes findet nicht in den Schlaf? Das können Sie tun

Wenn Ihr Neugeborenes unruhig schläft und oft aufwacht, ist es wichtig, dass Sie es nicht darauf anlegen, es in einen langen, tiefen Schlaf zu bringen.

Häufiges Aufwachen ist ein gutes Zeichen dafür, dass die autonomen Kontroll- und Erregungssysteme Ihres Babys funktionieren und es ihm ermöglichen, von alleine aufzuwachen.1 Dies ist ein wichtiger Bestandteil eines sicheren Schlafs, der Ihr Baby vor dem plötzlichen Kindstod (SIDS) schützen kann. Daher sollte dies stets Vorrang vor langen Schlafphasen haben.

Es gibt allerdings ein paar Dinge, die Sie tun können, um Ihr Baby zum Schlafen anzuregen. Sie können Folgendes tun, wenn Ihr Neugeborenes abends unruhig ist:

  • Reduzieren Sie Reize: Schaffen Sie einen ruhigen Ort mit wenig Licht und ohne laute Geräusche. Verwenden Sie Geräte mit weißem Rauschen und sprechen Sie mit leiser Stimme, um Ihr Baby zu beruhigen, während Sie es wiegen.
  • Versuchen Sie bedürfnisorientiertes Füttern: Füttern Sie Ihr Baby dann, wenn es Ihnen signalisiert, dass es Hunger hat, anstatt sich an einen strikten Fütterungsplan zu halten. Eine reichliche Mahlzeit und ausgeprägtes Kuscheln können Ihrem Baby dabei helfen, zur Ruhe zu kommen.
  • Schaffen Sie eine Abendroutine: Ein warmes Bad, eine saubere Windel und eine Mahlzeit können Wunder wirken, wenn Sie Ihr Baby beruhigen wollen. Auch wenn Sie jeden Abend das gleiche Einschlaflied singen oder dasselbe Gerät für weißes Rauschen verwenden, kann dies das Einschlafen Ihres Babys fördern.
  • Beobachten Sie es aus der Ferne: Wenn Sie Ihr Baby ständig kontrollieren, kommt es unter Umständen schwerer zur Ruhe. Benutzen Sie stattdessen ein Babyphone, um Ihr Baby zu kontrollieren, ohne dabei seinen Schlaf zu stören. Das Philips Avent Premium Connected Videophone ist die perfekte Wahl, mit der Sie jeden Atemzug, jedes Geräusch und jede Bewegung verfolgen können. Wenn Sie mehr über Babyphones oder Monitore erfahren möchten, lesen Sie unseren Leitfaden dazu hier.

Es ist ganz normal, dass sich der Schlafrhythmus Ihres Babys verändert, während es wächst – und das bedeutet allerdings nicht unbedingt, dass es auch länger schläft. Nehmen Sie jede Nacht so, wie sie ist und wenden Sie unsere Tipps an, um Ihrem Neugeborenen in den Schlaf zu helfen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema „Neugeborenes will nachts nicht schlafen“

Mein Neugeborenes schläft nicht im Beistellbett: Warum?

Ihr Neugeborenes will nicht im eigenen Bett schlafen oder ist ständig unruhig, wenn Sie es in sein Bett legen? Das könnte daran liegen, dass es für Ihr Baby eine ungewohnte Umgebung ist oder dass es von Ihnen im Arm gehalten werden möchte. Ihr Baby genießt Ihre Wärme und Bewegungen; ein bisschen Kuscheln könnte ihm dabei helfen, besser einzuschlafen. Wenn es immer noch nicht in seinem Bettchen schlafen möchte, überlegen Sie, ob es eventuell andere Gründe gibt, die ihm am Einschlafen hindern, wie zum Beispiel Hunger oder Wachstumsschmerzen.

Was kann ich tun, wenn mein Baby nicht in seinem Bett schlafen will?

Wenn Ihr Neugeborenes nicht in seinem Bett, sondern nur in Ihren Armen schlafen will, können Sie versuchen, es mit einer Schlafroutine zum Schlafen anzuregen. Ein warmes Bad oder sanftes Pucktuch kann hier helfen. Legen Sie Ihr Baby danach in sein Bett und beruhigen Sie es mit leichtem, sanftem Klopfen auf die Brust. Falls es weint, nehmen Sie es in den Arm, bis es sich beruhigt hat, und legen Sie es wieder zurück in sein Bett.

Wiederholen Sie dies für ungefähr 10 Minuten, bevor Sie weitere Tricks anwenden, von denen Sie sicher wissen, dass sie funktionieren, wie zum Beispiel, es in Ihren Armen in den Schlaf zu wiegen.

Wenn Ihr Säugling nicht schlafen will, wenn er in seinem Bett liegt oder jede Stunde aufwacht, machen Sie sich keinen Kopf. Jedes Baby entwickelt seinen eigenen Schlafrhythmus, der mit seinen eigenen kleinen Schwierigkeiten einhergeht, die sich aber meistens mit der Zeit ganz von alleine lösen. Bleiben Sie ruhig, beruhigen Sie Ihr Baby und lassen Sie sich von dem Philips Avent Premium Connected Videophone helfen, um mehr über seine Schlafgewohnheiten zu erfahren.

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Haftungsausschlüsse
  1. Changes in Parental Sleep From Pregnancy to Postpartum: A Meta-Analytic Review of Actigraphy Studies, ScienceDirect Klicken Sie hier für weitere Informationen

  2. Der Babyschlaf im ersten Lebensjahr, Familienportal NRW 

  3. Baby-Signale: So verstehen Sie, was Ihr Kleines braucht, Apotheken Umschau 

  4. Trennungsangst und Fremdeln, MSD Manual