Von Philips
05/13/2026
4-6 Min. Lesezeit

Die ersten Wochen mit einem Neugeborenen können sich oft unberechenbar anfühlen – insbesondere nachts. Viele Eltern bemerken, dass, obwohl es tagsüber ruhig oder schläfrig ist, ihr Neugeborenes abends unruhig, rastlos oder weinerlich wird. Wenn Ihr Neugeborenes nachts quengelig ist, sind Sie nicht allein: Verstärkte Unruhe am Abend ist ein ganz normales Entwicklungsmuster, das vorübergeht.
Wenn Sie verstehen, warum Ihr Neugeborenes nachts unruhig wird, können Sie souveräner in der Situation reagieren und müssen keine Sorge haben, dass etwas nicht stimmt. In den meisten Fällen ist nächtliche Unruhe einfach ein Zeichen dafür, dass sich Ihr Baby langsam an die Welt gewöhnt – und kein Hinweis darauf, dass etwas nicht stimmt.
Viele Neugeborene zeigen am späten Nachmittag und Abend vermehrtes Weinen und Unruhe. Das nennt man auch die „Hexenstunde“. Bei Babys erreicht dieses Muster meist seinen Höhepunkt zwischen der 6. und der 8. Woche und bessert sich ab dem 3. bis 4. Monat.1
Typische Anzeichen dafür, dass Ihr Baby nachts unruhig ist, sind2:
Wichtig: Diese Phase ist in der Regel vorübergehend. Mit der Zeit entwickeln die meisten Babys regelmäßigere Schlaf- und Essgewohnheiten, und die nächtliche Unruhe lässt nach.
Hier sind einige der häufigsten Ursachen, warum Ihr Neugeborenes möglicherweise abends immer unruhig ist3:
Die Durchflussrate beschreibt, wie schnell Milch aus dem Sauger fließt, während Ihr Baby saugt. Die richtige Nuckel-Wahl ist entscheidend, damit Ihr Baby entspannt und effizient trinken kann.
Eine unpassende Durchflussrate kann dazu beitragen, dass Ihr Baby nachts unruhig ist.
Der Milchfluss ist möglicherweise zu schnell, wenn Ihr Baby4:
Der Milchfluss ist möglicherweise zu langsam, wenn Ihr Baby5:
Ihr Baby ist unruhig beim Stillen oder Füttern? Eine nicht passende Durchflussrate kann zu Unwohlsein, Müdigkeit oder Hunger führen und damit zu einem quengeligen Baby am Abend.
Für Babys, die empfindlich auf herkömmliche Sauger reagieren, kann ein Natural-Response-Sauger helfen. Die Philips Avent Natural Response Nighttime Babyflasche gibt Milch nur dann ab, wenn Ihr Baby aktiv saugt, und ahmt so das Stillen nach. Gleichzeitig reduziert sie das Schlucken von Luft und kann so Koliken und Unruhe lindern.
Mehr über Babyflaschen und wie Sie Ihr Baby an die Flasche gewöhnen können, erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber.
Wenn Ihr Neugeborenes abends unruhig ist, können diese Tipps helfen:
Dimmen Sie das Licht nach Sonnenuntergang, um eine ruhige Atmosphäre zu schaffen und Ihrem Baby zu signalisieren, dass es Zeit zum Schlafen ist.
Verringern Sie abends Geräusche und Aktivitäten, damit sich Ihr Baby entspannen kann.
Meiden Sie anregende Spiele vor dem Schlafengehen, damit Ihr Baby nicht zu wach ist, wenn es schlafen soll.
So können Sie die Fütterung angenehmer gestalten, wenn Ihr Säugling nach dem Stillen unruhig ist:
Bäuerchen: Lassen Sie Ihr Baby während und nach den Mahlzeiten aufstoßen, um verschluckte Luft entweichen zu lassen und Blähungen zu minimieren.
Baby aufrecht halten: Wenn Sie Ihr Baby nach dem Füttern aufrecht halten, kann ihm das bei der Verdauung helfen und die Wahrscheinlichkeit, dass es aufstößt oder sich unwohl fühlt, reduzieren.
Durchflussrate überprüfen: Prüfen Sie die Durchflussrate des Fläschchens und passen Sie diese gegebenenfalls an den Saugrhythmus Ihres Babys an – eine zu schnelle oder zu langsame Durchflussrate kann zu Unruhe führen.
Wenn das Neugeborene nachts unruhig ist, kann das ganz schön anstrengend sein. Aber glücklicherweise ist diese Phase, die „Hexenstunde“ Ihres Babys, vorübergehend. So verläuft die Entwicklung1:
Höhepunkt: 6–8 Wochen
Besserung: 10–12 Wochen
Deutliche Abnahme: 3–4 Monate (manchmal bis zu 6 Monate)
Die meisten Babys, die nachts sehr unruhig sind, werden mit der Zeit ruhiger. Dennoch ist jedes Baby unterschiedlich. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie am besten mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt.
Ja. Vermehrtes Weinen am Abend ist in den ersten 6 bis 8 Lebenswochen Ihres Babys vollkommen normal.1 Das Verhalten spiegelt in der Regel eher Übermüdung, Cluster-Feeding und eine Reizüberflutung als ein medizinisches Problem wider.
Mögliche Ursachen dafür, dass Ihr Säugling nach dem Stillen unruhig ist, sind Blähungen, Reflux oder Übermüdung.4 Wenn Ihr Baby Anzeichen von Unwohlsein zeigt, kann es helfen, die Durchflussrate Ihres Fläschchens zu überprüfen und den Nuckel der Flasche zu wechseln, denn eine zu schnelle oder zu langsame Durchflussrate kann zu Unbehagen beitragen.
Tagsüber sind Babys vielen Reizen ausgesetzt, welche sie allmählich ermüden können. Am Abend ist das Nervensystem schneller überfordert, was zu Unruhe führen kann, auch wenn sie tagsüber ruhig wirken.1
Wenn das Weinen anhält, stärker wird oder mit Problemen beim Trinken, schlechtem Wachstum oder Krankheitssymptomen einhergeht, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
Wenn Sie sich fragen: „Warum ist mein Baby so unruhig?“, dann sind Sie damit nicht allein. Wenn Ihr Neugeborenes abends unruhig ist, bedeutet das nicht, dass Sie etwas falsch machen. Diese Phase, in der Ihr Neugeborenes abends immer unruhig ist, gehört zur normalen Entwicklung dazu. Mit Geduld, fortschreitendem Alter und liebevoller Unterstützung finden die meisten Babys ihren Rhythmus und beruhigen sich einfacher.
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