Referenzprojekte

Die Ortung von medizinischen Geräten spart einem Krankenhaus wertvolles Geld und Zeit

Philips und OLVG haben PerformanceFlow für das effiziente Management von mobilen Geräten basierend auf Echtzeit-Standortdaten entwickelt.

Lassen Sie uns über Lösungen für eine zukunfts­sichere Gesund­heits­ver­sorgung sprechen.

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In jedem Krankenhaus gibt es hunderte mobile Geräte wie z.B. Infusionspumpen, Ultraschallgeräte und Patientenbetten. Im Idealfall kann jede Abteilung stets einsehen, wie viele Geräte vor Ort verfügbar sind und wo diese sich befinden, damit Personal nicht unnötig danach suchen muss. Die Realität sieht leider anders aus.

Philips hat PerformanceFlow in enger Zusammenarbeit mit dem OLVG Krankenhaus in Amsterdam entwickelt: Eine Lösung, die zur Optimierung prozessualer Exzellenz rund um das Management mobiler Geräte basierend auf Echtzeit-Standortdaten beiträgt, und eine Vielzahl von Anwendungsfällen adressieren kann.
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5-7 Minuten
Lachender Mann

Mittels Transparenz zu mehr Planungseffizienz


Job Gutteling arbeitet als Medizinphysiker am OLVG Krankenhaus in Amsterdam. Als damaliger Leiter der Medizintechnik begab er sich vor einigen Jahren auf eine Mission: "Wir nahmen wahr, dass wir jedes Jahr mehr Geräte zukauften, obwohl wir schon ziemlich gut ausgestattet waren. Als Verantwortlicher für die Wartung und Verwaltung dieser Anlagen hatte ich die Motivation, einen transparenten Überblick zu erhalten."

"Mit 18 Jahren habe ich bei Albert Heijn gearbeitet. Zweimal im Jahr hatten wir dort einen Inventurtag, bei dem wir den gesamten Bestand zählten. Ich habe einmal scherzhaft gesagt, dass ein Supermarkt viel besser weiß, was er vorrätig hat, als ein Krankenhaus, dessen Fuhrpark viel wertvoller ist als, der eines durchschnittlichen Albert Heijn."

Der Planungsprozess zur Anschaffung von volumetrischen Pumpen vor einigen Jahren brachte ihn ins Grübeln: "Wir haben 26 Abteilungen gefragt, wie viele Geräte sie benötigen. Jede Abteilung machte ihre eigene Schätzung und baute augenscheinlich einen Sicherheitspuffer ein, denn man will ja nicht ohne einen solchen enden. Es stellte sich heraus, dass wir insgesamt 280 zusätzliche Pumpen benötigten, während wir zu diesem Zeitpunkt bereits 220 hatten. Ich hatte das Gefühl, dass 280 wirklich zu viel sind, aber woher kann man wissen, dass die Schätzung falsch liegt? Ich vereinbarte mit dem Lieferanten, dass wir zunächst 200 Pumpen bestellen würden. Wenn das nicht genug wäre, könnten wir für den gleichen Preis mehr zukaufen. Im Nachhinein betrachtet, war das nie nötig."

"Initial blickte ich vor allem auf die möglichen Kostenreduktionen, die wir als Krankenhaus erzielen konnten. Das sind beachtliche Summen, aber der wirkliche Durchbruch kam, als ich mir die Zeitersparnis ansah, die ein solches Track & Trace System für das medizinische Personal erwirken könnte."

Job Gutteling

Medizinphysiker

So leicht wie die Verfolgung eines Pakets online

So enstand die Idee, das Internet der Dinge (IoT) zu nutzen, um eine Bestandsaufnahme machen zu können, wie viele Geräte im Krankenhaus vorhanden sind und wo sie sich aktuell befinden. "Wenn Sie ein Produkt in einem Webshop bestellen, erhalten Sie oft einen Tracking-Link, mit dem Sie genau verfolgen können, wo sich Ihr Paket soeben befindet. Ich dachte: Warum verwenden wir eine solche Technologie nicht auch für unsere Geräte?"

Job Gutteling setzte einen Business Case auf. "Initial blickte ich vor allem auf die möglichen Kostenreduktionen, die wir als Krankenhaus erzielen konnten. Das sind beachtliche Summen, aber der wirkliche Durchbruch kam, als ich mir die Zeitersparnis ansah, die ein solches Track & Trace System für das medizinische Personal erwirken könnte. Eine Krankenschwester verbringt viel Zeit mit der Suche nach medizinischen Geräten. Das ist unglaublich frustrierend und ineffizient nach z.B. einer volumetrischen Pumpe zu suchen, weil man nicht einschätzen kann, wo sie sich gerade befindet."
Pfleger
Philips als idealer Entwicklungspartner

Dank eines EU-Zuschusses im Rahmen des sogenannten Big Medilytics Projektes, das Big Data Initiativen im Gesundheitswesen unterstützt, konnte Job Gutteling mit der Entwicklung seines Projektes beginnen. "Mir war schnell klar, dass ich das zusammen mit einem Unternehmen machen will, welches das Gesundheitswesen in- und auswendig kennt und die Skalierbarkeit ermöglicht, um ein solches Vorhaben zu realisieren. Philips war daher der ideale Partner für die Zusammenarbeit."

Mobile medizinische Geräte wurden zeitnah mit einem Tracking-Sensor ausgestattet. Die generierten Daten werden seither in personalisierten Dashboards (je nach Benutzergruppe) an jedem Arbeitsplatz angezeigt. Über die Dashboards können verfügbare Geräte nicht nur gesucht, sondern auch sofort reserviert werden. Darüber hinaus kann das System Benachrichtigungen zu Standortveränderungen bereitstellen, um so z.B. Diebstahl zu verhindern.

Die Ergebnisse sind vielversprechend
"Die ersten Ergebnisse sind wirklich vielversprechend. Nicht nur, weil wir dadurch Kosten bei der Anschaffung von mobilen Geräten sparen, sondern v.a. wegen der Zeitersparnis, da unsere Kollegen nicht mehr nach Geräten suchen müssen. [...] Das ist besonders wichtig, weil wir als Krankenhaus mit Personalmangel zu kämpfen haben. Wenn diese Lösung dazu beiträgt, dass das klinische Personal seine wertvolle Zeit mit den Patienten verbringen kann, anstatt nach Geräten zu suchen, ist das unbezahlbar."

Das Projekt ist sowohl innerhalb als auch außerhalb des Krankenhauses auf großes Interesse gestoßen: "Seit dem Start habe ich bereits mehr als 20 Anfragen von verschiedenen Abteilungen erhalten, um die Ortung auf unterschiedliche Gerätegruppen auszuweiten", sagt Job Gutteling. "Außerdem hatten wir bereits mehr als zehn andere Krankenhäuser zu Besuch, die ebenfalls an einer solchen Anwendung interessiert sind."

Job draußen

Verfügbarkeit
Inzwischen hat Philips die Lösung auch anderen Krankenhäusern unter dem Namen PerformanceFlow zur Verfügung gestellt. PerformanceFlow gehört zu den Philips Healthcare Transformation Services, einem Team, das sich auf die Optimierung von Prozessen und Arbeitsmethoden in Krankenhäusern konzentriert.

Obwohl die Ergebnisse bereits ermutigend sind, glaubt Job Gutteling, dass es noch unzählige Möglichkeiten gibt, das weitere Potenzial dieser Technologie zu nutzen: "Wir haben jetzt die Basis, d.h. eine Internet der Dinge (IoT) Lösung, an das man verschiedene Geräte flexibel anschließen kann. Das ist die größte Investition, die wir getätigt haben. Wenn Sie nun neue Geräte hinzufügen, sind die zusätzlichen Kosten sehr gering. Sie erschaffen dann einen sogenannten Netzwerkeffekt, bei dem die Grenzkosten mit steigender Nutzung sinken. Das System wird immer skalierbarer."

Und sieht er noch weitere Anwendungsbereiche? "Man kann sich vorstellen, diese Technologie auch für das Tracken von Patienten zu nutzen, um so zum Beispiel Demenzkranke verfolgen zu können. Oder Bewegungen der Pflegekräfte abzubilden, um so den Arbeitsablauf nachhaltig effizienter zu gestalten. Wenn PerformanceFlow dazu beitragen kann, die Prozesse innerhalb des Krankenhauses zu optimieren, dann können wir einen Beitrag leisten, den anhaltenden Personalmangel zu bekämpfen."

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Young HCP FHI 2020

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Wo befinden sich verfügbare mobile Geräte im Krankenhaus? Wurden die Wartungfristen adäquat eingehalten? Wie oft werden bestimmte Gerätegruppen genutzt? PerformanceFlow kann all diese Fragen beantworten.

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