Healthcare

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Philips informiert:

Das Krankenhaus­zukunftsgesetz

    Lassen Sie uns zum Zukunftsprogramm Krankenhäuser sprechen.

    Lassen Sie uns zum Zukunftsprogramm Krankenhäuser sprechen.

    Zukunftsprogramm Krankenhäuser


    Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz1 (KHZG) wird das Zukunftsprogramm Krankenhäuser umgesetzt. Mit insgesamt 4,3 Milliarden fördern Bund und Länder notwendige Investitionen in moderne Notfallkapazitäten, eine bessere digitale Infrastruktur und die IT-Sicherheit. Für Krankenhäuser gilt es, die Fördermittel zu nutzen. Denn das KHZG führt dazu, dass Krankenhäuser ohne ausreichende Digitalisierung ab 2025 bis zu zwei Prozent ihrer DRG-Erlöse verlieren.2
    hospital graphic

    Welche Vorhaben sind förderungsfähig?

     

    Das Krankenhauszukunftsgesetz1 fördert ein breites Spektrum an Vorhaben2, insbesondere zur Digitalisierung der Prozesse und Strukturen im Verlauf eines Krankenhausaufenthalts von Patient*innen. Für mögliche Abschläge ab 2025 sind dabei die Bereiche 2-6 relevant.

     

    Klicken Sie auf die Kästen, um sich den Wortlaut des Gesetzestextes anzeigen zu lassen.

    Anpassung der technischen und insbesondere der informationstechnischen Ausstattung der Notaufnahme eines Krankenhauses, das die Anforderungen des Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses nach § 136c Absatz 4 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch für eine Teilnahme an der Basisnotfallversorgung, der erweiterten Notfallversorgung oder der umfassenden Notfallversorgung oder die Anforderungen für das Modul Notfallversorgung Kinder dieses Beschlusses erfüllt, an den jeweils aktuellen Stand der Technik
    Einrichtung von Patientenportalen für ein digitales Aufnahme- und Entlassmanagement, die einen digitalen Informationsaustausch zwischen den Leistungserbringern und den Leistungsempfängern sowie zwischen den Leistungserbringern, den Pflege- oder Rehabilitationseinrichtungen und den Kostenträgern vor, während und nach der Behandlung im Krankenhaus ermöglichen
    Einrichtung einer durchgehenden, strukturierten elektronischen Dokumentation von Pflege- und Behandlungsleistungen sowie die Einrichtung von Systemen, die eine automatisierte und sprachbasierte Dokumentation von Pflege- und Behandlungsleistungen unterstützen
    Einrichtung teil- oder vollautomatisierter klinischer Entscheidungs­unterstützungssysteme, die klinische Leistungserbringer mit dem Ziel der Steigerung der Versorgungsqualität bei Behandlungsentscheidungen durch automatisierte Hinweise und Empfehlungen unterstützen
    Einrichtung eines durchgehenden digitalen Medikationsmanagements zur Erhöhung der Arzneimittel­therapiesicherheit, das Informationen zu sämtlichen arzneibezogenen Behandlungen über den gesamten Behandlungsprozess im Krankenhaus zur Verfügung stellt; zu diesen Einrichtungen zählen auch robotikbasierte Stellsysteme zur Ausgabe von Medikation
    Einrichtung eines krankenhausinternen digitalen Prozesses zur Anforderung von Leistungen, der sowohl die Leistungsanforderung als auch die Rückmeldung zum Verlauf der Behandlung der Patientinnen und Patienten in elektronischer Form mit dem Ziel ermöglicht, die krankenhausinternen Kommunikationsprozesse zu beschleunigen
    Wettbewerbsrechtlich zulässige Maßnahmen, die zur Abstimmung des Leistungsangebots mehrerer Krankenhäuser erforderlich sind, eine ausgewogene gemeinsame Angebotsstruktur, die eine flächendeckende Versorgung sicherstellt und Spezialisierung ermöglicht, zu entwickeln; zu den Maßnahmen zählt auch die Bereitstellung von sicheren Systemen, die IT-Infrastrukturen über ein Servernetz zur Verfügung stellen, ohne dass diese auf dem lokalen Server installiert sind (Cloud-Computing-Systeme)
    Einführung und Weiterentwicklung eines onlinebasierten Versorgungs­nachweissystems für Betten zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und anderen Versorgungsbereichen
    Beschaffung, Errichtung, Erweiterung oder Entwicklung informationstechnischer, kommunikationstechnischer und robotikbasierter Anlagen, Systeme oder Verfahren oder räumlicher Maßnahmen, die erforderlich sind, um Ärztinnen und Ärzte bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten, insbesondere im Rahmen von Operationen, zu unterstützen oder um telemedizinische Netzwerkstrukturen zwischen Krankenhäusern oder zwischen Krankenhäusern und ambulanten Einrichtungen aufzubauen und den Einsatz telemedizinischer Verfahren in der stationären Versorgung von Patientinnen und Patienten zu ermöglichen
    Beschaffung, Errichtung, Erweiterung oder Entwicklung informations­technischer oder kommunikations­technischer Anlagen, Systeme oder Verfahren, um die nach dem Stand der Technik angemessenen organisatorischen und technischen Vorkehrungen zur Vermeidung von Störungen der Verfügbarkeit, der Integrität und der Vertraulichkeit der informationstechnischen Systeme, Komponenten oder Prozesse des Krankenhausträgers zu treffen, die für die Funktionsfähigkeit des jeweiligen Krankenhauses und die Sicherheit der verarbeiteten Patienteninformationen maßgeblich sind, wenn das Vorhaben nicht nach § 12a Absatz 1 Satz 4 Nummer 3 des Krankenhaus­finanzierungs­gesetzes in Verbindung mit § 11 Absatz 1 Nummer 4 Buchstabe a förderfähig ist
    Vorhaben zur Anpassung von Patientenzimmern an die besonderen Behandlungserfordernisse im Fall einer Epidemie, insbesondere durch Umwandlung von Zimmern mit mehr als zwei Betten in Ein- oder Zweibettzimmer, sofern das Vorhaben zu einer entsprechenden Verringerung der Zahl der krankenhausplanerisch festgesetzten Betten führt
    Abschläge bei unzureichender Digitalisierung ab 2025 (Bereiche 2-6)

    Wie lautet Ihre Digitalisierungsstrategie?

     

    Um sich zukunftsfähig aufzustellen und einen relevanten Mehrwert zu erzielen, ist es entscheidend, dass die geförderten Projekte auf die strategischen Ziele Ihres Krankenhauses einzahlen. Deshalb brauchen Sie eine Digitalisierungsstrategie, anhand der Sie die relevanten Handlungsfelder identifizieren können. Ein besonderer Fokus sollte dabei auf der klinischen Prozessqualität liegen.

    Je nach Größe, Organisationsform und Digitalisierungsgrad haben Krankenhäuser unterschiedliche Ziele und Prioritäten. Aus diesem Grund ist es wichtig, individuell die jeweilige Ausgangslage zu betrachten, zu analysieren und die richtigen Schwerpunkte zu setzen. Philips kann Ihnen dabei helfen, eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln und unterstützt bei der Potenzialanalyse sowie der Planung der Digitalisierungsprojekte.


    Ergänzend stehen wir Krankenhäusern bei der Förderantragstellung sowie der Umsetzung zur Seite. Dabei greifen wir auf ein breites Portfolio digitaler Lösungen und eine langjährige Expertise im Gesundheitswesen zurück.

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    Prozesse & IT zusammen betrachten

     

    Erfolgreiche Digitalisierung leistet einen relevanten Beitrag zur Verbesserung der klinischen, operativen und administrativen Abläufe. Voraussetzung dafür ist, sich strategische Ziele zu setzen und den Weg sowohl aus IT-Perspektive als auch prozessual zu betrachten. Nur wenn die Abläufe im klinischen Alltag entsprechend organisiert und, wo möglich, standardisiert sind, kann Digitalisierung nachhaltig gelingen und entsprechende Effizienzsteigerungen erreicht werden.

    Philips IT-Lösungen vernetzen interdisziplinär und intersektoral


    Klicken Sie auf den jeweiligen Bereich, um sich unsere förderfähigen Lösungen anzeigen zu lassen.

    Förderrichtlinie³ setzt auf Interoperabilität

    Die Förderrichtlinie zum KHZG vom Bundesministerium für Gesundheit und dem Bundesamt für Soziale Sicherung beinhaltet „Muss“- und „Kann“- Kriterien für die förderungsfähigen Vorhaben. Für sechs Bereiche legt die Förderrichtlinie die Interoperabilität der digitalen Dienste als Grundvoraussetzung für eine Förderung fest.
    2
    Patientenportale
    3
    Digitale Dokumentation
    4
    Entscheidungsunterstützung
    5
    Medikamentenmanagement
    6
    Digitale Leistungsanforderung
    9
    Telemedizin-Netzwerke

    Für eine Förderung erforderlich:

     

    • Durchgehende einrichtungsinterne und -externe Interoperabilität digitaler Dienste
    • Verwendung international anerkannter technischer, syntaktischer und semantischer Standards – soweit verfügbar
    • Relevante Dokumente und Daten müssen in die elektronische Patientenakte übertragbar sein

    Wir freuen uns über Ihr Interesse!

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    Webinar: Digitale Versorgung 2025


    Die Implikationen des Krankenhauszukunftsgesetzes waren Thema eines Webinars, das Philips in Kooperation mit dem Handelsblatt durchgeführt hat. Dort wurde diskutiert, wie Krankenhäuser die Fördermittel einsetzen können, welche Handlungsfelder am relevantesten sind und wie eine sinnvolle Unterstützung durch Krankenhausgesellschaften und die Industrie aussieht.
    Video Webinar

    Zukunfts­programm Krankenhäuser

    Markus Jones über die Möglichkeit, Digitalisierung, medizinische Qualität und Erlöse gemeinsam zu steigern

    Gerrit Schick
    Krankenhäuser sollten das Zukunftsprogramm Krankenhäuser nutzen, um digitale Lücken zu schließen und ihre Prozessqualität nachhaltig zu verbessern. So sichern sie nicht nur ihre Erlöse, sondern steigern unter Zuhilfenahme der Digitalisierung die medizinische Qualität und den ökonomischen Output.“

    Markus Jones
    Strategic Solution Leader
    Philips GmbH Market DACH

    Philips denkt Versorgung ganzheitlich.

     

    Unser Ziel ist es, die Gesundheit der Menschen über alle Phasen der Versorgungskette zu erhalten und zu verbessern. Dafür bietet Philips insbesondere IT-Lösungen, die die Vernetzung von Krankenhäusern ermöglichen – hausintern, über mehrere Standorte hinweg oder sektorenübergreifend. Informationen müssen nahtlos fließen können und dort zur Verfügung stehen, wo sie benötigt werden. Wir sind davon überzeugt, dass dieser Ansatz Mehrwert für die Patient*innen und allen an der Versorgung Beteiligten, schafft: Die Versorgungsqualität wird dadurch erhöht, das Erlebnis von Patient*innen sowie die Zufriedenheit von Mitarbeiter*innen verbessert und die Wirtschaftlichkeit gesichert.

    patient-centred

    Digitalisierung vorantreiben. Versorgung vernetzen.

    Clinical IT
    Besuchen Sie den Philips IT-Hub und informieren Sie sich über aktuelle Themen der Krankenhaus-IT.

    Healthcare Transformation Services

    healthcare-transformation-services
    Partnerschaftliche Zusammenarbeit für einen nachhaltigen Wandel in der Gesundheitsversorgung

    COVID-19
    Wir sind für Sie da!

    Covid-19 video
    Bereitstellung von klinischer und technischer Unterstützung sowie Produktinformationen zur Unterstützung der Versorgung von Patienten, die von COVID-19 betroffen sind.

    Digitale Pathologie

    pathology
    Mit digitalen Pathologielösungen Arbeitsabläufe effizienter gestalten, Konsultationen vereinfachen und neue Einblicke gewinnen.

    Telemedizinische Lösung für die Intensivmedizin

    IntelliSpace Consultative Critical Care
    Mit IntelliSpace Consultative Critical Care bieten wir die technische Grundlage für eine vernetzte intensivmedizinische Versorgung.

    Patienten­bezogene Prozesse optimieren

    vitalhealth
    Die modulare Philips VitalHealth Plattform unterstützt die Standardisierung und Automatisierung von administrativen und klinischen Abläufen im gesamten Versorgungsprozess.

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    We work with partners and distributors who may contact you about this Philips product on our behalf.
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    Final CEE consent

    Fußnoten

     

    1. Bundesministerium für Gesundheit. Krankenhauszukunftsgesetz für die Digitalisierung von Krankenhäusern. Abgerufen am 29.10.2020 unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/krankenhauszukunftsgesetz.html
    2. Bundestag: Gesetz für ein Zukunftsprogramm Krankenhäuser (Krankenhauszukunftsgesetz – KHZG). Bundesgesetzblatt Jahrgang 2020 Teil I Nr. 48, ausgegeben zu Bonn am 28. Oktober 2020. Bundesanzeiger Verlag. Abgerufen am 30.11.2020 unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/K/bgbl1_S.2208_KHZG_28.10.20.pdf
    3. Bundesministerium für Gesundheit und Bundesministerium für Soziale Sicherung. Richtlinie zur Förderung von Vorhaben zur Digitalisierung der Prozesse und Strukturen im Verlauf eines Krankenausaufenthaltes von Patientinnen und Patienten. Abgerufen am 30.11.2020 unter https://www.bundesamtsozialesicherung.de/fileadmin/redaktion/Krankenhauszukunftsfonds/201130_Foerderrichtlinie_Endfassung.pdf