Mutter und Kind
Artikel

Erste Schritte zu fester Nahrung

Im Alter von etwa 6 Monaten ist Ihr Baby bereit, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Bisher erhielt Ihr Kleines alle nötigen Nährstoffe noch über die Milch. Diese bleibt weiterhin ein wichtiges Nahrungsmittel, bis Ihr Baby 2 Jahre alt ist. Jetzt, da sein Verdauungssystem aber etwas stabiler ist, können Sie beginnen, mit verschiedenen Geschmäckern und Konsistenzen zu experimentieren.

Anzeichen dafür, dass Ihr Baby für Beikost bereit ist

 
  • Das Baby kann sitzen und seinen Kopf in aufrechter Position halten.
  • Es kann die Hände, Augen und den Mund gut koordinieren (kann Nahrungsmittel ansehen, sie hochheben und in den Mund stecken).
  • Es kann die Nahrungsmittel schlucken und spuckt sie nicht direkt wieder aus.

Erste Nahrungsmittel


Der erste Vorstoß in die Welt fester Nahrung ist bei vielen Kindern flüssig gerührter Babybrei. Zwar gibt es keine goldenen Regeln, welche Nahrungsmittel Babys zuerst versuchen sollten, allerdings sollte nicht zu früh Druck auf das noch winzige Verdauungssystem ausgeübt werden. Entscheiden Sie sich anfangs für milde selbstgemachte Pürees, wie z. B. Birne. Bereiten Sie größere Mengen zu, und frieren Sie einzelne Portionen ein, um Zeit zu sparen, wenn sich der Gaumen Ihres Babys an die neue Essensform gewöhnt hat.

Erste Schritte zu fester Nahrung


Der erste Vorstoß in die Welt fester Nahrung ist bei vielen Kindern flüssig gerührter Babybrei. Zwar gibt es keine goldenen Regeln, welche Nahrungsmittel Babys zuerst versuchen sollten, allerdings sollte nicht zu früh Druck auf das noch winzige Verdauungssystem ausgeübt werden. Entscheiden Sie sich anfangs für milde selbstgemachte Pürees, wie z. B. Birne. Bereiten Sie größere Mengen zu, und frieren Sie einzelne Portionen ein, um Zeit zu sparen, wenn sich der Gaumen Ihres Babys an die neue Essensform gewöhnt hat.
Füttern bzw. stillen Sie Ihr Kind wie üblich, und bieten Sie ihm dann auf einem Löffel mit weicher Spitze etwas Püree an. Beginnen Sie mit nur einem Teelöffel pro Tag. Wählen Sie eine Zeit, zu der Ihr Baby nicht müde oder unruhig ist. Erhöhen Sie langsam die Püreemenge, wobei Ihnen Ihr Baby die Geschwindigkeit vorgibt. Warten Sie mindestens drei Tage, bevor Sie ein neues Nahrungsmittel einführen, damit Sie Anzeichen für Allergien erkennen können. Falls Sie den Verdacht hegen, dass Ihr Baby eine allergische Reaktion zeigt, suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Sobald sich Ihr Baby an Pürees gewöhnt hat, sollten Sie zu einer dickeren Konsistenz übergehen, z. B. zerdrückte oder passierte Nahrungsmittel wie Süßkartoffel, und die Fütterungen auf zweimal täglich erhöhen. Füttern Sie dabei weiterhin wie üblich Milch.

In jeder Phase auf dem Weg zur festen Nahrung muss Ihr Baby neue Fähigkeiten erlernen. Seien Sie also geduldig. Durch dickere Konsistenzen gewöhnt sich Ihr Baby daran, das Essen mit der Zunge an den Gaumen zu drücken und anschließend zu schlucken. Die letzte Phase ist die Einführung von stückigem Fingerfood, das Ihr Baby greifen und halten kann, z. B. ungesalzene Cracker, weiche Obststücke oder sogar Brotstreifen bzw. gekochte Nudeln. Wenn Ihr Baby bestimmte Nahrungsmittel ausspuckt oder verweigert, üben Sie keinen Zwang aus. Nehmen Sie es ein paar Tage von der Speisekarte, und versuchen Sie es später noch einmal.

Im Alter von 8 Monaten sollte Ihr Baby verschiedene Nahrungsmittel zu sich nehmen, darunter Getreide, Obst, Gemüse und kleine Mengen Eiweiß wie beispielsweise Hühnchen oder Linsen. Bestärken Sie Ihr Kind dabei, selbst zu essen, damit es seine Feinmotorik und die Koordination verbessern kann.

Für Babys ist es auch nützlich, gemeinsam mit der Familie zu essen. Wenn sie sehen, dass andere verschiedene Nahrungsmittel zu sich nehmen, kann dies verhindern, dass sie später zu wählerischen Essern werden. Bieten Sie Ihrem Kleinen auch mehrere babyfreundliche Speisen wie Banane oder Mini-Reiscracker an, und lassen Sie es damit am Tisch experimentieren.

Rechnen Sie mit großer Unordnung, wenn Ihr Baby mit dem Essen spielt und experimentiert, und behalten Sie Ihr Kleines bei Mahlzeiten immer im Blick.

 

Alle Angaben in diesen Artikeln sind nur als allgemeine Informationen zu verstehen und ersetzen keinesfalls eine ärztliche Beratung. Wenn Sie oder Ihre Familienmitglieder an ernsten oder lang anhaltenden Symptomen oder Krankheiten leiden oder Sie medizinische Beratung benötigen, wenden Sie sich bitte an einen Arzt. Philips Avent kann nicht für Schäden verantwortlich gemacht werden, die aus der Anwendung der auf dieser Website enthaltenen Informationen entstehen.

Entdecken Sie die uGrow-App


Gestern verstehen. Heute genießen. Morgen wissen.