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    Stillen oder Flasche: Vor- und Nachteile beider Methoden

     

    Lesedauer 6 min.

     

    Muttermilch ist gesund und das Stillen hat gewisse gesundheitliche Vorteile für Mutter und Kind. Besonders die erste Muttermilch nach der Geburt enthält wertvolle Nährstoffe für das Baby.1 Doch nicht bei jedem klappt es mit dem Stillen und manche Mütter entscheiden sich auch aus anderen, persönlichen Gründen bewusst dagegen. Und auch das ist völlig in Ordnung! Wenn Sie nicht stillen wollen, sondern das Baby lieber mit der Flasche füttern, sollten Sie sich deswegen kein schlechtes Gewissen einreden lassen. 


    Bei der Fülle an Informationen, ist es oft nicht einfach herauszufinden, welche Methode für einen selbst die Richtige ist. Sollte man lieber stillen oder nicht? Was, wenn das Baby sich einfach nicht richtig anlegen lässt, oder das Stillen sehr schmerzhaft ist? Welche Auswirkungen hat es auf das Baby, wenn man zum Beispiel nach einer schwierigen Geburt oder Kaiserschnitt nicht stillen kann? Hier finden Sie eine Übersicht zu den Vor- und Nachteilen vom Stillen und Flaschenfütterung, sowie Tipps, wenn Sie mal Abpumpen statt Stillen möchten.

    Dauer: 5 Min.

    Stillen Vor- und Nachteile

     

    Zu den Vorteilen des Stillens gehört, dass es die Entwicklung des Gaumens und Kiefers Ihres Babys fördert.2 Außerdem hat es gesundheitliche Vorteile für die Mutter, da der Körper beim Stillen Hormone produziert, die die Rückbildung der Gebärmutter fördern.2 Die Vorteile des Stillens für das Baby liegen darin, dass die Muttermilch die Abwehrkräfte des Babys anregt und damit vor Allergien und Infektionen schützen kann. Sie passt sich an den Bedarf und die Entwicklung des Kindes an. Außerdem hat sie viele Nährstoffe und ist sie in der Regel für das Kind leicht bekömmlich und es beugt so Blähungen und Verstopfungen vor.


    Neben den gesundheitlichen Vorteilen für Mutter und Baby hat das Stillen auch praktische und finanzielle Vorteile. Zum einen ist beim Stillen die Muttermilch jederzeit verfügbar und muss auch nicht extra aufgewärmt werden, und außerdem benötigen Sie zum Stillen nur Stilleinlagen und einen Still-BH.


    Ein großer Nachteil des Stillens ist, dass die Mutter ständig zum Füttern des Babys bereitstehen muss und dabei oft selbst nicht viel Ruhe bekommt. Die Mutter hat nur zwischen den Stillzeiten etwas Zeit hat, zum Beispiel einmal allein das Haus für eine Spaziergang oder Einkauf zu verlassen, während sich der Partner oder ein Familienmitglied um das Baby kümmern. Bei längeren Outings muss die Mutter das Baby mitnehmen und wenn das Baby hungrig wird einen geeigneten Ort zum Stillen finden.


    Davon abgesehen ist das Stillen nicht immer einfach und oft Schmerzen die Brüste, wenn die Mutter gerade viel Milch produziert. Auch kann es unter Umständen zu einem Milchstau kommen, der auch zu einer Entzündung der Brust führen kann.

    Was Sie brauchen

    Stillen oder Abpumpen?

     

    Wer mal keine Zeit zum Stillen hat oder wenn die Mutter einmal etwas Ruhe benötigt, kann Muttermilch abgepumpt werden und mit der Flasche gefüttert werden. Wer jedoch zwischen stillen und abpumpen abwechseln möchte, sollte darauf achtgeben, dass regelmäßig, zum Beispiel mit einer elektrischen Einzelmilchpumpe abgepumpt wird, damit sich die Milchmenge nicht reduziert. Wer ganz vom Stillen zur Flasche wechseln möchte, aber trotzdem Muttermilch füttern möchte, sollte jedoch über folgende Vor- und Nachteile Bescheid wissen.


    Während sich beim Stillen die Muttermilch automatisch in seiner Zusammensetzung auf die Bedürfnisse des Kindes anpasst, so ist das bei abgepumpter Muttermilch nicht der Fall und sie unterstützt auch das Immunsystem des Babys nicht im gleichen Ausmaß. Auf der anderen Seite bekommt die Mutter durch das Abpumpen und Aufbewahren der Muttermilch wieder etwas Freiheit zurück, da das Baby so nicht nur von der Mutter gefüttert werden kann.


    Viele Mütter fangen zum Beispiel während der ersten Monate nach der Geburt mit dem Stillen an und pumpen ab, sobald das Baby etwas älter ist. Sie können aber auch ohne Probleme gleich nach der Geburt mit dem Abpumpen anfangen. Wenn Sie abpumpen statt stillen, sollten Sie in regelmäßigen Abständen abpumpen, damit Sie das Baby bei jeder Mahlzeit mit Muttermilch füttern können. Wenn Sie unterwegs schnell mal abpumpen müssen, empfiehlt sich die Verwendung einer Handmilchpumpe.


    Egal ob Sie sich fürs Abpumpen oder Stillen entscheiden, wichtig ist, dass Sie und Ihr Baby sich mit der Entscheidung wohl fühlen. Es gibt zum Beispiel eine Vielzahl von online Communities zum Thema Stillen oder Abpumpen. So können Sie Gleichgesinnte finden, mit denen Sie sich über Ihre Erfahrungen austauschen können.

     

    Quellen:

    1. Gesund ins Leben
    2. Frauenärzte im Netz

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