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    Eltern-Leitfaden

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    Wann beginnt der Milcheinschuss? – Die Vorbereitung aufs Stillen

     

    Lesedauer: 5 Min.

     

    Während und nach der Schwangerschaft erleben Mütter viele Veränderungen. Neue Mütter, die stillen möchten, sind oft unsicher, wenn der Milcheinschuss nicht gleich nach der Geburt eintritt.  Hier finden Sie hilfreiche Ratschläge rund ums Stillen. Erhalten Sie hier Informationen zum Thema Milcheinschuss nach der Schwangerschaft underfahren Sie, was das Kolostrum ist und ab wann dieses zur Übergangsmilch und schließlich reifen Muttermilch wird. Bei weiteren Fragen oder Bedenken, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

    Wie man sich auf das Stillen vorbereitet

     

    Je besser informiert und vorbereitet Sie sind, desto ruhiger werden Sie sein, wenn der Milcheinschuss nach der Geburt beginnt und Sie mit dem Stillen anfangen können. Hier einige Tipps, wie Sie die Stillphase planen können:
     

    • Vereinbaren Sie eine Brustuntersuchung bei einer medizinischen Fachkraft. Dort erhalten Sie hilfreiche Tipps, insbesondere wenn Sie flache oder invertierte Brustwarzen haben, was das Stillen erschweren kann.

     

    • Legen Sie Stillziele fest. Studien haben ergeben, dass Stillziele Müttern helfen, die Motivation zum Stillen auch bei anfänglichen Schwierigkeiten aufrecht zu erhalten.

     

    • Erstellen Sie einen Fütterungsplan. Ein Stillplan kann Eltern dabei helfen, ein Kontaktnetzwerk aus medizinischen Fachkräften und unterstützenden familiären und sozialen Umfeldern aufzubauen. Zum Beispiel können Sie Ihre Familie darüber aufklären, wie die Pump- und Stillroutine funktioniert, damit die Familie Sie bestmöglich unterstützen kann.

     

    • Setzen Sie auf Hautkontakt. Stimulieren Sie das Stillbedürfnis Ihres Babys unmittelbar nach der Geburt durch Haut-zu-Haut-Kontakt.

     

    • Wachstum des Babys und Stillverhalten. Beobachten Sie, wie sich Ihr Babys entwickelt und welche Auswirkung dies auf das Stillen haben könnte.

     

    Bauen Sie ein Support-Team auf, das Ihnen zur Seite steht. Es kann sich dabei um medizinische Fachkräfte, Stillberater, erfahrene Freunde und Familienmitglieder, die in der Nähe wohnen, oder auch Apps wie die Baby+ App oder Online-Communities handeln.

     

    Sich auf das Stillen vorzubereiten und Erfahrungen mit Familie und Freunden zu teilen, kann Müttern und ihren Partnern ein Gefühl der Sicherheit verleihen. So können sie selbstsicherer ans Stillen herantreten.

    Wann beginnt die Milchproduktion?

     

    Die Milchproduktion beginnt bereits während der Schwangerschaft.  Sie können häufig bereits in dieser Zeit Veränderungen an den Brüsten erkennen. Folgende Veränderungen können beobachtet werden: 1

     

    • Zunehmende Weichheit und Empfindlichkeit der Brüste
    • Vergrößerte Brüste
    • Größere und dunklere Brustwarzen
    • Erhöhte Beulen um den Warzenhof
    • Verdunkelte Venen an den Brüsten
    • Auslaufen von Kolostrum

     

    Wie genau entsteht nun die Muttermilch? Wenn Ihr Körper sich darauf vorbereitet, Muttermilch zu produzieren, gibt es zwei wichtige Hormone, die dabei helfen: Prolaktin und Oxytocin. Das Prolaktin erzeugt die Milch und wird aktiviert, wenn die Brustwarze oder der Warzenhof stimuliert werden. Das Oxytocin-Hormon sorgt für den Milchfluss und wird durch Geräusche, Gerüche oder das Saugen des Babys aktiviert.

     

    Während der Schwangerschaft unterdrückt Progesteron die Muttermilchproduktion, bis die Mutter ein Kind zur Welt bringt. Ab diesem Zeitpunkt setzt dann das Prolaktin ein.

    Der Milcheinschuss: Wann kommt die Muttermilch nach der Geburt?

     

    Die ersten 36 bis 72 Stunden nach der Geburt spielen eine große Rolle bei der Bestimmung der Milchversorgung einer Mutter. Deshalb ist es wichtig, alles zu tun, um die Versorgung in dieser Zeit aufzubauen.

     

    Mütter sollten ihre Brüste nach der Entbindung so viel wie möglich stimulieren, durch häufiges Füttern oder das Verwenden einer Milchpumpe. Helfen kann dabei diese Handmilchpumpe, welche über ein weiches Massagekissen verfügt, um auf sanfte Weise den Milchfluss anzuregen. Sie ermöglicht Müttern, Muttermilch nach Belieben abzupumpen und die Milch für späteres Füttern aufzubewahren.

     

    Wann kommt die Muttermilch? Die erste Milch einer Mutter kommt normalerweise direkt nach der Geburt, die Konsistenz und Zusammensetzung der Milch verändert sich jedoch in den folgenden Wochen. Nachfolgend erfahren Sie mehr zu den Veränderungen:1

    1. Das Kolostrum

     

    Der erste Milcheinschuss nach der Geburt besteht aus dem Kolostrum, einer Substanz, die reich an Proteinen, Kohlenhydraten und Antikörpern ist. Bei einigen Müttern ist das Kolostrum dick und gelblich, bei anderen zeigt es sich als wässrigere Substanz. Das Kolostrum schießt in den ersten 24 Stunden nach der Geburt ein. Diese Milch, die Neugeborene in den ersten Tagen zu sich nehmen, verfügt über alles, was sie zum guten Gedeihen benötigen. 

     

    Gerade in dieser ersten Zeit, wenn Sie den Milcheinfluss noch nicht einschätzen können, helfen Ihnen diese weichen und atmungsaktiven Stilleinlagen, jederzeit ein trockenes und angenehmes Gefühl zu bewahren. Alternativ eignen sich Brustschalen, um auslaufende Milch aufzufangen und gleichzeitig auch wunde Brustwarzenbspw. vor reibender Kleidung zu schützen.

    2. Die Übergangsmilch

     

    Das Kolostrum tritt direkt nach der Geburt ein, doch wann kommt die Muttermilch? Drei bis fünf Tage nach der Geburt verändert sich das Kolostrum und wird zur sogenannten Übergangsmilch.. Die Übergangsmilch wird zwischen dem Kolostrum und der reifen Milch produziert, und hält in der Regel für bis zu zwei Wochen an. Während dieser Phase kann die Milch eine hellere Farbe haben. Es enthält jedoch immer noch die wichtigen Antikörper, die Neugeborene benötigen.

     

    Wenn die Übergangsmilch jedoch erst etwas später kommt, besteht kein Grund zur Sorge. In der Zwischenzeit können Sie Ihren Arzt konsultieren, um sicherzustellen, dass das Baby die Nährstoffe erhält, die es benötigt.

    3. Die reife Milch

     

    Etwa zwei Wochen nach der Geburt tritt die reife Milch ein. Diese Art von Muttermilch wird normalerweise in größeren Mengen produziert, insbesondere, wenn die Brüste häufig durch Stillen oder Abpumpen stimuliert werden.

     

    Der Fettgehalt der reifen Milch ändert sich stetig und passt sich den Bedürfnissen Ihres Babys an.

    Normalerweise dauert es drei bis sechs Wochen, bis eine gute Milchversorgung hergestellt ist. Danach kann das Stillen mit Flaschenernährung kombiniert werden. Diese natürliche Babyflasche ist eine großartige Option für das Füttern mit der Flasche, da ihr ultraweicher Sauger der Brust ähnelt und so zu weniger Saugverwirrung führt. Der breite, brustförmige Sauger mit flexiblem Spiraldesign ermöglicht ein natürliches Anlegen und erleichtert das Kombinieren von Stillen und Flaschenernährung.

     

    Frische Eltern haben oft viele Fragen rund um das Thema Stillen. Eine gute Vorbereitung ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche und angenehme Stillerfahrung.

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