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    Eltern-Leitfaden

    Home ›› Milchstau: Symptome und Linderung
    Home ›› Milchstau: Symptome und Linderung

    Was hilft gegen Milchstau?

     

    Lesedauer: 6 Min.

     

    Eines der häufigsten Stillprobleme bei Müttern ist Milchstau. Obwohl Milchstau beim Stillen gelegentlich auftreten kann, ist er doch unangenehm und kann unbehandelt zu anderen 

    Problemen führen. Daher ist es wichtig, zu wissen, was Milchstau ist, und was hilft, wenn es dazu kommt.

     

    Hier werden die wesentlichen Informationen rund um das Thema behandelt, angefangen mit Milchstau-Ursachen und Milchstau-Symptomen bis hin zu Tipps, wie Sie Milchstau vermeiden und welches Hausmittel Linderung verschafft.

    Was ist Milchstau und wie lange hält er an?

     

    Bei Milchstau schwillt die Brust an, was zu schmerzhaften, empfindlichen Brüsten führt.

     

    Dieser Zustand wird häufig durch eine erhöhte Durchblutung und Milchversorgung der Brüste verursacht. Daher treten diese Beschwerden verstärkt in den ersten Tagen nach der Geburt auf. Milchstau kann jedoch auch ein bis zwei Wochen später auftreten. Obgleich es nichts Ungewöhnliches ist, kann es gelegentlich zu Komplikationen führen, daher ist es gut wissen, was gegen Milchstau hilft.

     

    Die Dauer eines Milchstaus kann von Frau zu Frau variieren. Bei Manchen dauert der Milchstau nur einen Tag, er kann aber auch bis zu zwei Wochen anhalten.

     

    Es gibt unterschiedliche Gründe für Milchstau. Die häufigsten Milchstau-Ursachen sind: 1,2
     

    • Auslassen einer Fütterungs- oder Pumpsitzung
    • Es wird mehr Milch erzeugt, als das Baby trinkt
    • Unzureichendes Ablassen der Milch (falsches Anlegen)
    • Entzündung

    Milchstau-Symptome

     

    Dauer, sowie auch Symptome dieser Beschwerden variieren von Person zu Person. In den meisten Fällen treten jedoch die folgenden Symptome auf: 2

     

    • Harte oder gespannte Brüste
    • Brüste, die sich warm anfühlen
    • Schwere, volle Brüste
    • Klumpige, geschwollene Brüste

     

    Während Milchstau und Mastitis sich ähnlich äußern können, handelt es sich tatsächlich um völlig unterschiedliche Zustände. Woher weiß man, ob man an Milchstau oder Mastitis leidet?

     

    Eine Mastitis ist eine Brustinfektion, die normalerweise zu grippeähnlichen Symptomen führt. Der Milchstau hingegen kommt dadurch zustande, dass sich Milch gebildet hat, aber die Brüste nicht vollständig entleert wurden und kann auch andere Problemen wie verstopfte Milchgänge oder Brustinfektionen hervorrufen. Aus diesem Grund ist es wichtig zu wissen, was gegen Milchstau hilft.

     

    Weitere Informationen zu Mastitis finden Sie hier.

    So vermeiden Sie Milchstau

     

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um zu verhindern, dass es überhaupt zu einem Milchstau kommt. Oft tritt er in den ersten Tagen nach der Geburt auf, da sich der Körper erst an die Veränderungen gewöhnen muss. Mit diesen Techniken können Sie einem Milchstau vorbeugen: 1

    1. Lassen Sie Ihre Brust untersuchen

     

    Bevor das Baby kommt, sollten Mütter einen Termin für eine Brustuntersuchung vereinbaren. Der Arzt kann Ihnen Tipps geben, um das Stillen angenehmer zu gestalten. Zudem kann er Sie über die Symptome von Milchstau, Mastitis und Brustentzündung aufklären.

    2. Regelmäßiges Stillen oder abpumpen

     

    Stillende Mütter produzieren regelmäßig Milch, weshalb es wichtig ist, mit der Produktion Schritt zu halten. Sie sollten daher häufig stillen oder abpumpen. Es empfiehlt sich mindestens acht Mal in 24 Stunden zu stillen und dabei die Brüste jedes Mal vollständig zu entleeren.

     

    Falls Sie während der Stillphase nicht mit Ihrem Baby zusammen sein können, sollten Sie Ihre Milch regelmäßig abpumpen. Diese elektrische Einzelmilchpumpe von Philips Avent kann Müttern helfen, jederzeit und überall  ganz bequem und angenehm abzupumpen, sei es zwischen den Fütterungssitzungen oder wenn Sie gerade nicht bei Ihrem Baby sind.

    3. Sicherstellen, dass das Baby richtig anliegt

     

    Wenn Sie Probleme beim Anlegen des Babys haben, kann eine Hebamme oder Stillberater/in Ihnen dabei helfen, die richtige Stillposition für Sie und Ihr Baby zu finden. Eine gute Stillposition ist wichtig, damit die Brüste vollständig entleert werden. Sie kann auch dem Auftreten anderer Probleme vorbeugen, wie z. B. wunden oder gereizten Brustwarzen.

    4. Langsam abstillen

     

    Wenn die Zeit gekommen ist, um abzustillen, sollten Mütter nicht abrupt damit aufhören, die Brust zu geben. Es ist besser, das Baby langsam zu entwöhnen, indem Sie nach und nach weniger stillen. Dadurch verlangsamt sich die Milchproduktion in den Brüsten, was dazu beiträgt, Milchstau zu vermeiden. Hier finden Sie weitere Informationen darüber, wie Sie am besten abstillen..

    Milchstau – was hilft?

     

    Bei einem Milchstau zu stillen, hat keine negativen Auswirkungen auf das Baby, sondernhilft sogar dabei, die Symptome zu verringern und eine Linderung zu erzielen. Während der Körper lernt, die Milchversorgung zu regulieren, empfiehlt es sich, Gel Pads zu verwenden, um die Brust zu kühlen und die Schwellung zu verringern. Zusätzlich bieten Brustschalen Schutz für wunde Brustwarzen und fangen vor oder nach dem Stillen oder Abpumpen auslaufende Milch auf. 

     

    Erfahren Sie hier, wie Sie Milchstau lindern können, finden Sie praktische Milchstau-Hausmittel und andere Tipps, die Ihnen das Stillen erleichtern: 3

    1. Wenden Sie warme und kalte Kompressen an


    Eine warme Kompresse kann helfen, den Milchfluss anzuregen, während eine kalte Kompresse Schmerzen und Schwellungen lindert. 4 Gel Pads helfen dabei, die Brüste je nach Bedarf zu kühlen oder zu wärmen. Legen Sie die Pads einfach erwärmt vor dem Stillen oder gekühlt nach dem Stillen 30 Minuten lang in den BH ein.

    2. Massieren Sie die Brüste


    Mütter mit Milchstau sollten versuchen, während des Stillens einen optimalen Milchfluss herzustellen. Sie können versuchen, Ihre Brüste sanft zu massieren, während Sie Ihr Baby stillen, um den Milchfluss zu stimulieren.

    3. Verwenden Sie eine Milchpumpe


    Es kann vorkommen, dass stillende Mütter während der Stillphase nicht mit ihrem Baby zusammen sein können. In diesen Fällen ist es wichtig, die Muttermilch entweder durch Ausstreichen oder Abpumpen zu entleeren, um Verstopfungen und andere Probleme vorzubeugen.

    4. Wechseln Sie die Stillposition und die Brust


    Manchmal hilft eine neue Stillposition, wenn Sie Probleme haben, die Brust beim Stillen vollständig zu entleeren. Mütter können ihre Brüste zudem während des Stillens wechseln, um das Baby zu ermutigen, an beiden Brüsten zu saugen. In diesem Leitfaden finden Sie Tipps zum Thema Stillpositionen, sowie auch Anregungen, um das Stillerlebnis so angenehm wie möglich zu gestalten.

     

    Ab und zu auftretende Unannehmlichkeiten und kleinere Beschwerden während des Stillens sind durchaus normal. Sollten Sie die Symptome jedoch verschlimmern, wenden Sie sich am besten an einen Arzt.

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    2 www.still-lexikon.de - Infoportal rund ums Stillen

    3 La Leche Liga - Milchstau und Brustentzündung - PDF

    4 La Leche Liga - Milchstau und Brustentzündung - PDF