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    Eltern-Leitfaden

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    Home ›› Tipps gegen Reflux bei Babys

    Tipps gegen Reflux bei Babys

     

    Lesedauer: 6 Min.

     

    In den ersten Monaten kommt es häufig vor, dass Babys Milch oder Nahrung nach dem Füttern wieder ausspucken. Die Kleinen stört dies in der Regel weniger und das Resultat von Reflux bei Babys lässt sich meistens mit einem Wisch schnell wieder entfernen. Reflux ist in diesem Stadium vollkommen normal und in der Regel harmlos. Doch kann Reflux beim Baby nachts auch zu Schlafstörungen führen, da es oft im Liegen auftritt, und in manchen Fällen entwickelt der Säugling eine Abneigung gegen das Füttern.1 Hier erfahren Sie, was Reflux bei Babys auslöst, was stiller Reflux beim Baby bedeutet und was bei hartnäckigem Rückfluss hilft. 
     

    Lesen Sie mehr zu den verschiedenen Reflux-Symptomen bei Babys und erfahren Sie, was Sie gegen Reflux beim Baby tun können. Bei weiteren Fragen oder Unsicherheiten empfiehlt es sich, einen Experten für eine professionelle Meinung zu kontaktieren. 

    Was ist Reflux bei Babys?

     

    Wir wissen also, dass Reflux häufig vorkommt, aber was genau verursacht Reflux bei Babys? Am unteren Ende der Speiseröhre befindet sich der Ösophagussphinkter, ein Muskel, der sich öffnet, um Nahrung in den Magen weiterzuleiten und sich schließt, um die Nahrung im Magen zu halten. Dieser Muskel ist bei Babys noch nicht vollständig ausgebildet, weshalb Essen leicht wieder zurück in die Speiseröhre geraten kann.

     

    Saurer Reflux, auch als gastroösophagealer Reflux bekannt, ist eine sehr häufige Art von Reflux bei Säuglingen. Spuckt das Baby nach dem Füttern Milch aus, ist es recht wahrscheinlich, dass diese Art des Rückflusses vorliegt. Wenn Babys älter werden, verschwindet der saure Reflux in der Regel von alleine, ohne dass Maßnahmen ergriffen werden müssten.

     

    Falls ein Baby mehr als nur kleine Mengen Milch ausspuckt – und etwa Schwierigkeiten beim Füttern und Unwohlsein zeigt –, könnte es an der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) leiden. Die Symptome von GERD sind die folgenden: 2

     

    • Das Baby neigt sich während des Essens oder danach nach hinten
    • Es weint mehr als drei Stunden pro Tag ohne medizinischen Grund
    • Husten
    • Würgen oder Schluckbeschwerden
    • Reizbarkeit nach dem Essen
    • Schlechte Nahrungsaufnahme oder Verweigerung des Essens
    • Geringe Gewichtszunahme oder Gewichtsverlust
    • Atembeschwerden
    • Starkes oder häufiges Erbrechen

     

    GERD tritt normalerweise dann auf, wenn der Ösophagussphinkter zu schwach ist oder zur falschen Zeit entspannt, sodass Essen wieder zurück in die Speiseröhre gelangt. 

    Wie sich ein stiller Reflux beim Baby äußert

     

    Eine Sonderform des Rückflusses ist der laryngopharyngeale Reflux (LPR), oder auch stiller Reflux. Babys leiden bei diesem Rückfluss-Typus darunter, dass der Mageninhalt in die Speiseröhre, den Rachen und die Nasengänge gerät, wobei die darin enthaltene Magensäure die Speiseröhre, Stimmbänder und Schleimhäute beschädigen kann. Diese Art von Reflux führt nicht immer zu äußerlichen Symptomen, weshalb sie als „leise" bezeichnet wird.

     

    Es kann vorkommen, dass Babys zur selben Zeit an GERD und stillem Reflux leiden, jedoch sind die Symptome leicht unterschiedlich. Stiller Reflux zeigt sich durch folgende Symptome: 3

     

    • Atembeschwerden
    • Würgen
    • Chronischer Husten
    • Schwierigkeiten beim Füttern
    • Ausspucken
    • Geringe Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme

     

    Lesen Sie weitere Tipps gegen Reflux beim Baby und wie Sie GERD von stillem Reflux unterscheiden.

    Stiller Reflux beim Baby während des Stillens

     

    Wenn das Baby Anzeichen von Reflux nach dem Stillen zeigt, sollten Sie Ihre Ernährung überdenken. Verzichten Sie zunächst zwei bis vier Wochen lang auf Eier oder Milch, um festzustellen, ob sich die Reflux-Symptome des Babys bessern oder verschwinden. 4

     

    Meistens gehen GERD und stiller Reflux von alleine wieder weg. Im Allgemeinen treten stiller Reflux und die anderen Reflux-Formen nach dem ersten Jahr nicht mehr auf. Zeigt ein Baby dennoch darüber hinaus anhaltende stille Reflux-Symptome, sollten die Eltern einen Arzt aufsuchen.

     

    Hat das Baby starkes Erbrechen, Blut im Stuhl oder zeigt eines der oben genannten Symptome von GERD, dann muss in jedem Fall ein Arzt konsultiert und eine Reflux-Baby-Therapie besprochen

    werden.5

    Wie man einem Baby mit Reflux oder GERD hilft

     

    Die Reflux-Symptome beim Baby gehen normalerweise von alleine wieder zurück. Sollte GERD bei Ihrem Baby festgestellt werden, könnte Ihr Arzt Folgendes empfehlen, um die Symptome zu lindern:5

     

    1. Dicken Sie die Babynahrung in der Flasche mit Reiscerealien oder Milchverdicker an.

     

    2. Für stillende Mütter gilt: Mischen Sie in einer Flasche etwas Reiscerealien in die Muttermilch.

     

    3. Halten Sie die Flasche in einem Winkel, dass der gesamte Sauger mit Milch gefüllt wird, um die Luftmenge zu verringern, die das Baby schluckt. Hier kann die Philips Avent Anti-colic-Flasche helfen, welche über ein AirFree-Ventil verfügt, damit Babys während der Fütterung weniger Luft schlucken. Dies kann Koliken, Blähungen und Reflux reduzieren.

     

    4. Lassen Sie das Baby während des Fütterns und danach Bäuerchen machen. Babys, die mit der Flasche gefüttert werden, sollten nach 30-60 ml aufstoßen. Wenn Sie stillen, können Sie Ihr Baby Bäuerchen machen lassen, bevor Sie die Brust wechseln. Wenn Sie sowohl stillen als auch die Flasche geben, hilft die Philips Avent Natural-Babyflasche dank ihrem weichen, brustähnlichen Sauger, den Wechsel zwischen Brust und Flasche für Sie und Ihr Baby so sanft wie möglich zu gestalten.

     

    5. Halten Sie das Baby nach dem Füttern aufrecht. In der Regel sollten Babys nach dem Füttern 10 bis 15 Minuten aufrecht gehalten werden, damit die Milch nicht wieder hochkommt. Wenn ein Baby an GERD oder einem anderen Reflux leidet, können die Eltern versuchen, es nach dem Füttern 30 Minuten lang aufrecht zu halten.

     

    6. Ist der Milcheinschuss sehr stark, können Sie vor dem Füttern etwas Muttermilch abpumpen, zum Beispiel mit der praktischen Philips Avent Handmilchpumpe mit Flasche, die sich auch ideal für unterwegs eignet.

     

    Wenn diese Tipps nicht helfen, die Symptome zu lindern, kann es sein, dass der Kinderarzt den Reflux beim Baby therapiert, indem er Arzneimittel verschreibt, welche die Magensäure reduzieren. Eltern sollten die Babynahrung nicht umstellen, ohne vorher mit einem Arzt gesprochen zu haben.

     

    Entdecken Sie in diesem Artikel weitere Tipps rund ums Füttern Ihres Babys und erfahren Sie, wie das Bäuerchen machen bei Babys mit Blähungen hilft!

    Bleiben Sie ruhig

     

    Die gute Nachricht ist, dass Reflux bei Säuglingen in den ersten drei Monaten sehr häufig auftritt und bei den meisten Babys mit der Zeit von alleine wieder weggeht, ohne langfristige Auswirkungen zu haben. Obwohl GERD eine etwas schwerwiegendere Art von Reflux beim Baby ist, bieten Therapien und Behandlungsmethoden Abhilfe.

     

    Wenden Sie sich immer an Ihren Arzt, wenn Sie Fragen oder Bedenken haben sollten.

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    1 dr-gumpert.de - Reflux beim Baby

    2 msdmanuals.com - Gastroösophagealer Reflux bei Kindern

    3 hno-weilheim.de - Spezialsprechstunde „Stiller Reflux“

    4 msdmanuals.com - Gastroösophagealer Reflux bei Säuglingen

    kinderaerzte-im-netz.de - Wann ist Blut im Stuhl bei Kindern gefährlich?