Was dürfen Schwangere nicht essen?
Das Füttern Ihres Babys bringt unzählige kostbare Momente mit sich, und ist eine Zeit, in der Sie sich besonders nahe fühlen. Die erste Zeit vergeht wie im Flug und schon bereiten Sie sich auf einen weiteren wunderbaren Meilenstein vor – nämlich für Ihr Baby feste Nahrung als Beikost einzuführen.
Die Einführung von Beikost ist ein wichtiger Meilenstein im Leben Ihres Kindes. Die Umstellung auf feste Nahrung ist wichtig für die weitere Entwicklung Ihres Babys. Wie jeder Schritt in der Entwicklung Ihres Kindes, benötigt auch die Beikost-Einführung ein wenig Zeit und Geduld. Erfahren Sie hier, wann Sie mit Beikost anfangen können und wie Sie Ihr Baby an feste Nahrung gewöhnen.
Hier finden Sie Information rund um das Thema Beikost-Einführung und ab welchem Alter Sie mit der Beikost beginnen können sowie einige Tipps, die Sie und Ihr Baby bei dieser Umstellung unterstützen.
Denken Sie daran, Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt zu konsultieren, um gemeinsam festzustellen, wann Sie mit Beikost beginnen können. Denn das geeignete Alter für Babys‘ ersten Brei kann sich individuell unterscheiden. Sie fragen sich also, ab wann Brei geben? In Kürze: Sobald Ihr Baby selbstständig essen kann und seinen Kopf und Hals ohne Hilfe aufrecht halten kann, können Sie damit beginnen, den ersten Brei einzuführen.
Der genaue Zeitpunkt ab wann Sie Brei geben können, ist von Kind zu Kind verschieden. Jedoch sollten Sie frühestens rund um den sechsten Monat damit beginnen, einige Milchmahlzeiten durch Beikost zu ersetzen. Auch nach Einführung der Beikost sollte das Baby je nach seinen eigenen Bedürfnissen wenn möglich eine Zeit lang weiterhin gestillt werden.1
Bei der Beurteilung des richtigen Zeitpunktes für die Beikost-Einführung wird Ihre Kinderärztin oder Ihr Kinderarzt folgende Punkte in Betracht ziehen:1
Nachdem Sie erfolgreich Brei eingeführt haben, und sobald Ihr Baby die Feinmotorik entwickelt hat, die für die Aufnahme fester Nahrung erforderlich ist, können Sie beginnen, feste Nahrungsbestandteile wie etwa Fingerhäppchen zu geben. Das Bundesministerium für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfiehlt, ab einem Alter von acht bis neun Monaten damit zu beginnen, Ihrem Baby erste kleine Häppchen anzubieten:4
Lassen Sie Ihr Baby dabei an den Familienmahlzeiten teilhaben – Kinder lieben das Essen in der Familie und sind neugierig, was es alles auf dem Tisch zu entdecken gibt.
Sie können Ihrem Baby weiche Häppchen wie gegarte Gemüse- oder Kartoffelstücke, oder etwas Zwieback oder Brotwürfel anbieten. Verzichten Sie aber auf harte Dinge wie Karotten- oder ungeschälte Apfelstücke. Kleine Bananenstücke oder geschältes, weiches Obst wie Pfirsich oder Birnen sind empfehlenswert.4
Achten Sie darauf, dass die zerkleinerte Nahrung weich und gut durchgekocht ist, damit sie leicht im Mund Ihres Babys breiig werden kann. Fleisch zum Beispiel hat mehr Struktur und sollte so in kleinere Stücke geschnitten werden als etwa ein weiches Stück Obst.
Von Babys erstem Brei bis hin zum ersten Fingerhäppchen, jetzt wissen Sie, worauf es beim Beikost Einführen ankommt. Weiterhin können Ihnen diese Tipps hilfreich sein, Ihr Baby an feste Nahrung zu gewöhnen:1,2,4
Zu lernen, ab wann Sie Brei geben und mit Beikost starten können, ist ein aufregender Teil des Elternseins, der Sie mit Stolz erfüllt, wenn Sie sehen, wie Ihr Baby vorankommt. Genießen Sie diese besonderen Momente mit Ihrem Kind, denn ehe Sie sich versehen, ist die Zeit des Hochstuhles vorbei, und Ihr Baby wird an Drei-Gänge-Menüs dinieren!
1 Beikost-Empfehlungen, Europäisches Institut für Stillen und Laktieren (EISL) 2 Einführung der Beikost, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 3 Ernährung des Babys bei erhöhtem Allergierisiko, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 4 Essen wie die „Großen“ – Familienkost, kindergesundheit-info.de, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 5 Der Abstillprozess, Still Lexikon 6 Babys Allergierisiko senken - Toleranz fördern, Allergien vorbeugen, Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB) 7 Eignet sich Leitungswasser für Babys?, Verbraucherzentrale Deutschland
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